
Freitag – 30.04.2010
Sonne, Wärmepumpe oder Biomasse
(djd/pt). Mehr Unabhängigkeit von den schwankenden Öl- und Gaspreisen wünschen sich die meisten Hausbesitzer. Doch viele sind unsicher, ob der Umstieg auf “Erneuerbare” in einem älteren Haus ohne weiteres möglich ist. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt in ihrer Broschüre “Wärme aus erneuerbaren Energien”, wie Sonnenenergie, Wärmepumpe und Biomasse ins Heizsystem integriert werden können. Ein alter Kessel lässt sich kostengünstig gegen ein hocheffizientes Gas- oder Öl-Brennwertgerät austauschen und mit Solarthermie zur Warmwasserbereitung koppeln. Bis zu 40 Prozent der Heizkosten lassen sich so einsparen. Auch Wämepumpe oder Holzpelletsheizung lassen sich gut mit Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung kombinieren.
Foto: djd/dena
Eine Kompletterneuerung der Heizung sollte am besten mit einer umfassenden Gebäudemodernisierung einhergehen. In einem gut gedämmten Bauwerk kann die Heizanlage, angepasst an den geringeren Wärmebedarf, deutlich kleiner ausfallen. Umfassend gedämmt und ausschließlich regenerativ beheizt, summieren sich die Einsparpotenziale in zuvor unmodernisierten Häusern auf bis zu 85 Prozent. Ratgeberbroschüren und gute Beispiele von Effizienzhäusern sowie umfassende Informationen zum Thema stellt die dena unter www.zukunft-haus.info bereit.